Masters of Bass

Krönender Höhepunkt der Bayerischen Basstage ist das Konzert „Masters of Bass“ am 31.10.2020 um 20 Uhr im Mühldorfer Haberkasten, das auch in diesem Jahr den Kontrabass in all seinen unglaulichen Facetten zeigt. 

Duncan McTier

Mit dem Sieg beim Internationalen Kontrabass Wettbewerb auf der Isle of Man begann Duncan McTier‘s Karriere, die ihn zu einem der berühmtesten Kontrabass Solisten der Welt machte. Am Anfang stand ein Engagement beim BBC Symphony Orchestra, danach  wechselte er für sieben Jahre als erster Bassist an das Niederländisches Kammerorchester und kehrte schließlich nach England zurück, um sich auf eine Karriere als Solist und Kammermusiker zu konzentrieren. Duncan ist mit vielen führenden Orchestern, einschließlich der Acadamy of St.Martin in the Fields, dem Royal Scottish National Orchestra, den English Chamber Orchestras, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem RTVE Symphony Orchestra, das Musikkollegium Winterthur und dem Lausanne Chamber Orchestra unter den Dirigenten Matthias Bamert, Andrew Litton, Sergiu Comissiona, Paavo Järvi und Heinrich Schiff aufgetreten. Die Tarantella CD mit Kathron Sturrock, eine der zahlreichen Aufnahmen, die von ihm erschienen sind, wurde von „The Strad“ zur CD des Monats gewählt. Außerdem war McTier fast 30 Jahre lang Mitglied des Nash Ensembles und hat mit vielen der weltbesten Streichquartette gespielt. Komponisten wie Sir Peter Maxwell Davies, Gavin Bryars, Robin Holloway, John Casken und John Hawkins haben speziell für ihn Werke komponiert.

Duncan McTier war 18 Jahre lang Professor für Kontrabass an der Royal Academy of Music in London , und der Züricher Hochschule der Künste, und is derzeit Professor an der Escuela Reina Sofia in Madrid, Spainien. Er hat Meisterklassen auf der ganzen Welt gegeben.

„Some of the most refined bass playing you are ever likely to hear“ The Strad

Peter Sonntag

Vom rororo-Jazzlexikon als „Musiker von beeindruckender Virtuosität, technischer Brillianz und enormer Phantasie, der auch als Komponist seine eigene musikalische Welt voller Magie geschaffen hat“ bezeichnet, studierte klassischen Kontrabass (Prof. H. Albert) und Neue Musik (u.a. bei Wolfgang Meyer-Tormin) an der Musikhochschule Köln. Er arbeitet als Komponist, Produzent, Solist, Lehrer, Buchautor und Endor-ser internationaler Firmen. Sein Lehrbuch „Basscraft“ gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Bass-Lehrbücher, das Kritiker als „Ein Meilenstein unter den Basslehrbüchern“ (Bassprofessor) und „die Bibel aller Bassisten“ (Nightflight) betitelten. Konzerte, Tourneen, TV- und Radio-Einsätze und Engage-ments auf internationalen Festivals führten ihn u.a. nach China, USA, Grossbritannien, Skandinavien, Ungarn, Polen, Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz. 

…Auszug aus dem „Jazzpodium Magazin“: „Peter Sonntag is the most complete bassist our Jazzwriter has listened to“ (Hifi & Musik, Schweden) – „…ein moder-ner Leonardo da Vinci“ (Fachblatt Musik) – „…a voice that demands to be heard“ (Milo Fine, USA).

The Bassmonsters

Spätestens seit der Veröffentlichung des zweiten Albums „UNIO“ im März 2019 dürfen sich „The Bassmonsters“ internationaler Bekanntheit erfreuen: Ernstzunehmende Pressestimmen des Bayerischen Rundfunks, der Süddeutschen Zeitung, diverser Musikmagazine und Künstler aus aller Welt loben die Einspielung der „Bassmonsters“ in den höchsten Tönen – ist sie doch das Ergebnis einer genialen, grenz- und genreübergreifenden musikalischen Novität. Im Live-Auftritt verursachen The Bassmonsters bei ihrem Publikum Schnappatmung, bringen die verblüfften Zuhörer zum Staunen, wenn in den Nummern der Bassregler hochgedreht wird, und damit das Stimmungsbarometer auf Sonnenschein klettert. Von dem international renommierten Bassisten Claus Freudenstein gegründet, kreieren „The Bassmonsters“ eine höchst virtuose Mischung aus unterschiedlichsten Stilen – und das ausschließlich auf Kontrabässen. Das Quartett – Claus Freudenstein, Ricardo Tapadinhas, Thomas Hille und Luzia Vieira schafft hierbei eine einzigartige Synthese aus Rockmusik und klassischer Musizierkunst, indem es sich die Musik von Deep Purple, AC/DC, Steppenwolf, Michael Jackson oder Guns ´n Roses zu eigen macht, ohne dabei den Originalen „den Seelenschmalz zu rauben“. Filmmusik und Werke, die eigens für „The Bassmonsters“ komponiert wurden, runden das Kontrabass-Fest ab – mit oder ohne Bogen, ganz wie es eben „basst“ und verleihen den Nummern spannend-exotischen, ja vielleicht bom-Bass-tischen „Eigen-Klang-strich“. The Bassmonsters – ein Streichquartett zum Mitrocken: Endlich können rockvernarrte Söhne gemeinsam mit ihren Klassik liebenden Vätern Konzerte besuchen.

Angefangen mit dem Preisträger des Schwedischen Grammy Awards Jonas Hellborg am E-Bass und Prof. Christine Hoock am Kontrabass steht die Konzertreihe „Masters of Bass“ für eine Synthese aus klassischer Musik und unterschiedlichsten modernen Stilistiken auf höchstem Niveau. So gaben sich in den vergagnene Jahren Künstler wie François Rabbath, Prof. Božo Paradžik, Adam Ben Ezra, Steve Bailey, Dan Styffe, The Bassmonsters, Philipp Stubenrauch, Kristin Korb, The Bassgang, Andres Martin, Adrian Maruszczyk, Bernhard Lackner, Andres Martin, Alberto Boccini, Szymon Marciniak, Andrew Lauer, Gjorgji Cincievsiki, Enrico Fagone, Robert Landfermann, Hagai Bilitzky, Henning Sieverts und Markus Setzer beim „Masters of Bass“ Konzert die Hand.

Geadelt wurde die Konzertreihe mit mehreren Aufzeichnungen und Übertragungen durch den Bayerischen Rundfunk und anderen Radio und Fernsehsendern sowie durch äußerst positive Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung.

Die Musiker des Konzerts werden natürlich auch im Rahmen des vielfältigen Kursprogramms unterrichten.
Die Gesamtleitung der Bayerischen Basstage liegt bei Claus Freudenstein.
Schirmherr ist der passionierte Kontrabassist Dr. Marcel Huber – Mitglied des Bayerischen Landtags.