Professor Božo Paradžik

Božo Paradžik erhielt 1983 seinen ersten Kontrabassunterricht bei Tihomir Vidović in Sarajevo. Von 1987 bis 1992 studierte er bei Jiří Hudec an der Musik-Akademie in Prag.

Nach dem Studium begann Božo Paradžik seine erfolgreiche Karriere als Orchestermusiker. Es folgten Anstellungen als Solokontrabassist in mehreren erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Residentie Orkest Den Haag und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart.

Božo Paradžik legt heute seinen Schwerpunkt auf seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten. Die Veröffentlichung seiner ersten CD im Jahre 2000 mit dem Pianisten Ulrich Rademacher machte Božo Paradžik als Solist weltweit bekannt. 

Seine grosse Podiumserfahrung, die er zuerst als Orchestermusiker in Zusammenarbeit mit vielen weltberühmten Dirigenten gemacht hat und später als Kammermusikpartner mit anderen hervorragenden Instrumentalisten unserer Zeit, sowie seine Erfahrungen als Solist, gibt Božo Paradžik nun als Pädagoge an die musikalische Nachwuchsgenerationen weiter.  Seit 2003 ist er als Professor für Kontrabass an der Musikhochschule Freiburg (D) tätig. Nach einer kurzen Unterrichtstätigkeit am Conservatoire de Musique HEMU in Sion von 2009 bis 2011, unterrichtete Božo Paradžik schliesslich seit 2010 auch in seinem Wohnort Luzern (CH) an der Hochschule Luzern-Musik. Božo Paradžik geniesst international grosse Anerkennung und Wertschätzung für seine pädagogischen Fähigkeiten und Erfolge seiner Studenten, die in der Regel in den hervorragenden Sinfonieorchestern festangestellt werden- und die Preisträger der grössten Musikwettbewerben der Gegenwart geworden sind. 

Adam Ben Ezra

Kontrabass-Phänomen, Multi-Instrumentalist und Online-Sensation Adam Ben Ezra; ein Mann, der scheinbar auf einer Mission ist, sein Instrument von seinem Status als Hintergrundnotiz zur dominanten Frontpräsenz zu bringen, die es verdient. In den letzten Jahren hat Adam sein Handwerk in neue, aufregende Richtungen getrieben und sich einen einzigartigen Platz in der heutigen internationalen Musiklandschaft geschaffen.

Mit zig Millionen Hits auf seinen Videoclips und einer starken Fangemeinde auf allen Social-Media-Plattformen ist es klar, dass Adam ein guter Internet-Star ist. Sein Erfolg ist jedoch sicherlich nicht auf das Internet beschränkt, da er auf der ganzen Welt aufgetreten ist und mit einigen der weltweit führenden Fusionskonzerne wie Pat Metheny, Victor Wooten und Richard Bona zusammen gearbeitet hat.

Seine Arbeiten wurden in branchenführenden Publikationen wie BBC, CBS News, Time Magazine und The British Telegraph gezeigt, um nur einige zu nennen. Jazz FM hat sein Auftreten als „eine schillernde Virtuosität und atemberaubende sportliche Leistung“ definiert.

Sowohl sein Trio-Album (Can’t Stop Running, 2015) als auch sein letztes Solo-Album (Pin Drop, 2017) zeigen nicht nur einen virtuosen Interpret, sondern auch einen sensiblen Komponisten ohne musikalische Grenzen, der Elemente aus Jazz, Rock und Weltmusik kombiniert ein schwungvoller, faszinierender und vielseitiger Sound.

Vassilis Papavassiliou

Vassilis Papavassiliou ist einer der herausragenden griechischen Künstler. In der in der klassischen, zeitgenössischen und experimentellen Musik ist er als Kontrabass-Solist aktiv, innovativ und energisch tätig.Zudem machte er sich schon zu Beginn seiner Karriere einen Namen für sein Talent, die bis dahin als „unspielbar“ geltenden Werke im Kontrabassrepertoire aufzuführen. 

Das neue Repertoire und innovative Ideen stehen im Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses.

V. Papavassiliou studierte am Griechischen Konservatorium in Athen, bei Thomas Martin an der Guildhall School of Music (London) und bei Eugene Levinson an der Juilliard School of Music and Drama (New York). Als Solist trat er mit griechischen und internationalen Orchestern, renommierten Künstlern und Ensembles auf.

Vassilis Papavassiliou ist Solokontrabassist der Griechischen Nationaloper in Athen und unterrichtet in verschiedenen Meisterkursen für Kontrabass in Europa und den USA (Akademie „Ferenç List“, Ungarn, Michaelstein, Deutschland usw.).

Thomas Hille

Thomas Hille wurde 1990 in Deggendorf geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Erst mit 16 Jahren entdeckte er die Liebe zum Kontrabass. Nach nur einem Jahr folgte die Aufnahme in das Bayerische Landesjugendorchester und damit der große Wunsch, Orchestermusiker zu werden. Zu dieser Zeit erhielt Thomas Hille Unterricht in der Kontrabassklasse von Herrn Prof. Klaus Trumpf an der Hochschule für Musik und Theater München. 2009 folgte sein Studium bei Herrn Prof. Dorin Marc an der Hochschule für Musik Nürnberg, zur selben Zeit war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.[expander_maker more=Weiterlesen less=Verstecken]

2012 erzielte Thomas Hille beim internationalen Johann-Matthias-Sperger-Wettbewerb den zweiten Platz, sowie den Publikumspreis und die Auszeichnung für die beste Interpretation einer Sonate. 2014 erhielt Thomas Hille den Kulturförderpreis der Stadt Deggendorf. Schon als Student spielte Thomas Hille Solokonzerte mit dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik Nürnberg, der Neuen Lausitzer Philharmonie und der Rheinischen Philharmonie Koblenz.

Sein Diplom wurde Thomas Hille mit Auszeichnung verliehen. Meisterkurse bei Božo Paradžik, Catalin Rotaru, sowie Yasunori Kawahara rundeten seine Ausbildung ab. 2013 führte ihn sein Weg zu den Münchner Philharmonikern, wo er Stipendiat der Orchesterakademie, sowie festes Mitglied der Kontrabassgruppe war. Zudem ist er regelmäßige Aushilfe beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR-Sinfonieorchester und den Münchner Symphonikern.

Seit 2016 ist Thomas Hille Solokontrabassist des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im selbem Jahr wurde er Mitglied der „Bassmonsters“, einem neuartigen und genreübergreifenden Kontrabassquartett.

Emilio Yepes-Martinez

Emilio Yepes-Martinez ist Kontrabassist bei den Münchner Philharmonikern.
Er begann im Alter von acht Jahren mit dem Kontrabassspiel und studierte bei Ludwig Streicher, Rainer Zepperitz und Antonio García an der renommierten Reina Sofía in Madrid. Als Solist tritt er mit verschiedenen Orchestern in ganz Europa auf. Auch als Lehrer ist Emilio international gefragt. Bei den Bayerischen Basstagen gibt er Einzel- und Ensembleunterricht.

Heike Schäfer

Heike Schäfer studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss dort den Master of Pedagogy in der Klasse von Prof. Duncan McTier ab. Zuvor absolviere sie Jungstudium bei Prof. Bozo Paradik in Freiburg im Breisgau.

Im Laufe ihrer Ausbildung erhielt Heike Schäfer mehrere Preise beim Instrumentalwettbewerb „Jugend musiziert“, u.a. einen 1. Bundespreis. Sie war Mitglied im Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie, Akademistin der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und des Nationaltheaters Mannheim. Sie spielte beim Verbier und beim Zermatt Festival und konzertiert seit 2015 mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Heike Schäfer erhielt Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben, der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Oscar und Vera-Ritter-Stiftung Hamburg, der Elsy-Meyer Stiftung Zürich und wurde durch das Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. 2017/18 absolvierte sie ein Forschungspraktikum am Conservatorio della Svizzera italiana Lugano im Bereich der Musikvermittlung.

Als Projektmitarbeiterin der Hochschulgemeinde Zürich ist Heike Schäfer für die musikalische Gestaltung und Planung von Anlässen verantwortlich.

Neben regelmässigen Konzertauftritten arbeitet sie als Lehrperson für Kontrabass an dem Konservatorium Zürich und der Musikschule Aarau.