12. April 2016

Dozenten 2018

François Rabbath

Die Karriere von François Rabbath ist einzigartig! Er wird als einer der außergewöhnlichsten Virtuosen der Saiteninstrumente betrachtet. Dies ist umso bemerkenswerter, da er Autodidakt ist. Seine Technik ist eine wahrhafte Infragestellung des Spiels und der Pädagogik des Kontrabasses. 

Geboren im Jahr 1931 in Aleppo (Syrien), beginnt er im Alter von dreizehn Jahren mit seinen musikalischen Brüdern auf den Kleinkunstbühnen von Beirut zu musizieren, während er sich alles selbst am Kontrabass mit Hilfe einer bei einem Schneider gefundenen Kontrabassschule (oder Methodenbuch) erarbeitet. Die Abwesenheit eines Lehrers erlaubt es ihm, sich selbst mit den etablierten Prinzipien des Kontrabassspielens auseinanderzusetzen und anhand einer erfindungsreichen Herangehensweise seine bis dahin ungeahnten Fähigkeiten an diesem Instrument auszubauen. Yehudi Menuhin und José Iturbi hören ihn auf der Durchreise in Beirut und ermutigen ihn, mit dem Musizieren am Kontrabass fortzufahren. Im Jahr 1956 lässt sich François Rabbath in Paris nieder und wird zu einem begehrten Begleitpartner sowie zu einer unverzichtbaren Persönlichkeit von Saint Germain des Prés. Mit seiner ersten Platte “The Round of a Bass“, erschienen im Jahr 1963 bei Philips, gewinnt er den Grand Prix du Disque und wird für zahlreiche Musikaufträge in den Bereichen live-Konzerte, Film und Fernsehen angefragt. 

Als Solist tritt er in der Carnegie Hall in New York, in der Wigman Hall in London, im Konzertsaal Pleyer und in der Opéra Comique in Paris auf. Er kreierte Werke mit dem Orchester von Cincinnati, Houston, Québec und dem Orchester des australischen Radios. Von 1980 bis 1996 ist er Mitglied im „orchestre de l’opéra de Paris (dt.: Orchester der Oper von Paris). 

Als sehr gefragter Lehrer gibt François Rabbath sein Wissen seit über 20 Jahren in weltweit verbreiteten Kursen weiter. Die Kontrabassisten ebenso wie andere Instrumentalisten erscheinen immer zahlreicher: sein Lehransatz hat mehrere professionelle Musiker dazu bewegt, ihre aktuelle Stelle zu verlassen, um bei ihm ein Instrument neu zu entdecken, was sie dachten zu kennen. 

Seine Bekanntheit mindert sich ebenso wenig im Laufe der Jahre. Für den Zuschauer ist es schwierig, nicht von seinen Interpretationen berührt zu werden, beeindruckt von seiner technischen Leistung und gefangen von seinem Charme. 

La Nouvelle Technique – Die neue Technik

François Rabbath entwickelte und perfektionierte eine Technik, die sowohl das Kontrabassspielen als auch die Pädagogik und die Technik aller Saiteninstrumente revolutionierte. 

Die „Nouvelle Technique“ (dt.: neue Technik) von François Rabbath verfolgt einen grundlegend unterschiedlichen Ansatz der bis heute angewendeten Methoden des Erlernens des Kontrabasses, hinsichtlich sowohl auf psychologischer und philosophischer als auch auf technischer Ebene. 

Seine Technik ist anhand einer schlüssigen Art und Weise erarbeitet, die die Haltung des Körpers und die physikalischen Gesetze berücksichtigt. Sie beruht auf sechs Parameter, die das Spiel aller Saiteninstrumente betreffen, und sie vereinfacht die Annäherung an den Kontrabass. Durch sein Konzept ersetzt er bei der Aufteilung des Halses die vierzehn Positionen der traditionellen Methoden durch sechs: dies vereinfacht den Umfang des Griffbrettes vom Sattel bis zum Steg und erleichtert die präzise Notenfindung. 

Seine Art und Weise der Begleitung eines Schülers beim Erlernen eines Instrumentes verändert die Heranführung an das Instrument und seine philosophische Grundlage gibt denen, die entmutigt von der anhaltenden Vorstellung sind, dass Lernen und Musik „schwierig“ seien, Hoffnung und die notwenigen Mittel zum Erreichen von Virtuosität. 

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Dorin Marc

Foto-Hesse_F-D10203-02Dorin Marc ist Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Sein Kontrabassstudium absolvierte er in seinem Heimatland Rumänien an der Universität für Musik Bukarest bei Prof. Ion Cheptea.
Neben seinem ersten Engagement bei der Philharmonie „Transylvania“ Klausenburg war er Solokontrabassist im Orchestra Internationale d ́Italia. Von 1992-2003 war er Solokontrabassist der Münchner Philharmoniker und ab 1998 gleichzeitig Dozent an der Hochschule für Musik Nürnberg. Im Jahr 2003 erhielt Dorin Marc den Ruf als Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Sowohl in seinem Heimatland als auch international wurde Dorin Marc mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 1979 der Spezialpreis der Jury und 1985 der zweite Preis beim ARD- Wettbewerb in München, 1979 der dritte Preis und 1981 der erste Preis beim International Kontrabasswettbewerb Markneukirchen, 1983 die Silbermedaille und den „Fr. Liebstoeckl“-Preis beim Genfer Musikwettbewerb sowie 1991 der erste Preis beim Wettbewerb der International Society of Bassists in Mittenwald.

Dorin Marc konzertierte in ganz Europa und gab zahlreiche Meisterkurse.
Seine Studenten sind Preisträger internationale Kontrabass-Wettbewerbe wie ARD- Wettbewerb München, Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, J.M. Sperger-Wettbewerb und internationaler Wettbewerb Brünn (Tschechische Republik).
Viele Studenten erhielten Solopositionen in renommierten Orchestern.

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Steve Bailey


Steve Bailey tourte bereits mit Dizzy Gillespie, Willie Nelson, Jethro Tull, Paquito D’rivera, Larry Carlton und den Rippingtons.

Steve spielte bereits Solokonzerte auf der ganzen Welt. Er hat sechs Bücher geschrieben und zahlreiche Solo-CDs und Lehr-DVDs veröffentlicht. Außerdem zählt er zu den Top 5 der besten Bassisten der ganzen Welt. Regelmäßig veröffentlicht er Beiträge im Bass Player Magazine.

Seine neueste Produktion ist Warwicks Fuss On The Buss 2, eine Live-DVD mit Bootsy Collins, Larry Graham, Robert Trujillo, Lee Sklar und vielen anderen.

Seit über 25 Jahren arbeitet er mit dem Bassisten Victor Wooten zusammen. Zuletzt mit Bass-Legenden wie Lee Sklar und Jonas Hellborg.

Steve arbeitet als Artist in Residence an der Coastal Carolina University und ist derzeit Vorsitzender des Berklee College of Music Bass Department.

 


Dan Styffe

Dan Styffe, geboren in Schweden, hat die meiste Zeit seiner beruflichen Laufbahn in Norwegen verbracht. Nach dem Studium bei Göran Nyberg, Knut Guettler und Gary Karr (er arbeitete auch als Karrs Assistent in den Jahren 1981-82) debütierte er 1985 in Oslo und war danach sehr aktiv als Solist und Kammermusiker. Er tritt regelmäßig bei internationalen Kammermusikfestivas als Solist auf. Dan Styffe nimmt auch an vielen internationalen Kontrabass Conventions auf der ganzen Welt teil, wie Paris, Berlin, Breslau, Penn State, Odense, San Fransisco, Brno, Kopenhagen, Island, Rochester, Prag, London und Ithaca. Er war Jurymitglied bei internationalen Basswettbewerben.

Styffe hat sechs von der Kritik gefeierte Solo-CDs auf SIMAX Classics aufgenommen. Für KontraClassics hat er kürzlich mit der Geigerin Dora Schwarzberg und Øystein Birkeland und für das Label Fabra eine CD mit Musik des französischen Komponisten Bernard Salles aufgenommen. Styffe hat auch für das englische Label Prima Facie aufgenommen.

Er hat viele neue Stücke in Auftrag gegeben und arbeitet regelmäßig mit vielen Komponisten zusammen, zB Rolf Martinsson, Fredrik Högberg, Teppo Hauta-aho, Bernard Salles, Paul Ramsier, Rune Rebne, Henrik Hellstenius, Jon Øyvind Ness, Gisle Kverndokk, John Persen, Asbjørn Schaatun und Ruben Sverre Gjesrtsen und jetzt Marcus Paus und Terje Viken schreibt für ihn.

Sein jüngster Auftrag ist ein Konzert des Schweden Christian Lindberg, das im Februar 2018 mit dem Beethoven Orchester in Bonn uraufgeführt wurde.

Im April 2011 spielte Styffe sein erstes Konzert mit dem Oslo Philharmonic / Saraste auf Rolf Martinssons Konzert Nr. 1 und nahm im gleichen Jahr Fredrik Högbergs Konzert „Hitting the First Bass“ mit Tromsø Chamber Orchestra, Leader Kolbjørn Holthe, auf. Styffe gab die Uraufführung dieses Konzerts mit dem Norwegischen Kammerorchester, Leiterin Isabelle van Keulen.

Nach seinem Studium erhielt Styffe die Solobass Position im Norwegischen Opernorchester und wurde später Solobassist beim Norwegischen Kammerorchester (unter der Leitung von Iona Brown). Jetzt ist er Co-Principal im Oslo Philharmonic (unter Mariss Jansons, André Previn und Jukka Pekka Saraste und Vasily Petrenko).

Styffe war Mitglied des Kammerensembles Borealis.

Styffe arbeitet mit vielen internationalen Musikern zusammen und die engsten Partner sind die Bratschistin Catherine Bullock, die Pianisten Gonzalo Moreno und Ingrid Andsnes und der Cellist Øystein Birkeland. Ende 2011 nahm er Duo mit dem Geiger Peter Herresthal auf.

Styffe arbeitet als Professor für Kontrabass an der Norwegischen Musikakademie und am Barratt Due Institut für Musik, Oslo.

Dan Styffe spielt einen Gasparo da Saló Kontrabass aus Brescia, Italien ca. 1580. Dieses Instrument gehört der Stiftung Dextra Musica / Sparebankstiftelsen DnB NOR.

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Thomas Hille

Ohne TitelThomas Hille wurde 1990 in Deggendorf geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Erst mit 16 Jahren entdeckte er die Liebe zum Kontrabass. Nach nur einem Jahr folgte die Aufnahme in das Bayerische Landesjugendorchester und damit der große Wunsch, Orchestermusiker zu werden. Zu dieser Zeit erhielt Thomas Hille Unterricht in der Kontrabassklasse von Herrn Prof. Klaus Trumpf an der Hochschule für Musik und Theater München. 2009 folgte sein Studium bei Herrn Prof. Dorin Marc an der Hochschule für Musik Nürnberg, zur selben Zeit war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

2012 erzielte Thomas Hille beim internationalen Johann-Matthias-Sperger-Wettbewerb den zweiten Platz, sowie den Publikumspreis und die Auszeichnung für die beste Interpretation einer Sonate. 2014 erhielt Thomas Hille den Kulturförderpreis der Stadt Deggendorf. Schon als Student spielte Thomas Hille Solokonzerte mit dem Symphonieorchester der Hochschule für Musik Nürnberg, der Neuen Lausitzer Philharmonie und der Rheinischen Philharmonie Koblenz.

Sein Diplom wurde Thomas Hille mit Auszeichnung verliehen. Meisterkurse bei Božo Paradžik, Catalin Rotaru, sowie Yasunori Kawahara rundeten seine Ausbildung ab. 2013 führte ihn sein Weg zu den Münchner Philharmonikern, wo er Stipendiat der Orchesterakademie, sowie festes Mitglied der Kontrabassgruppe war. Zudem ist er regelmäßige Aushilfe beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR-Sinfonieorchester und den Münchner Symphonikern.

Seit 2016 ist Thomas Hille Solokontrabassist des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im selbem Jahr wurde er Mitglied der „Bassmonsters“, einem neuartigen und genreübergreifenden Kontrabassquartett.

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Chia-Chen Lin

Chia-Chen Lin wurde 1994 in Taiwan geboren. Nach ihren musikalischen Anfängen mit Kontrabass und Klavier studierte sie ab 2007 an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Prof. Petru Iuga. 2010 wechselte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie bei Alois Posch ein Studium im Konzertfach Kontrabass aufnahm.

2017 Abschluss mit dem Grad Magister artium mit eistimmiger Auszeichnung.

2013 gewann sie Erste Preise beim Svirel Internationale Wettbewerb für Jungensolist in Slowenien.

2014 gewann Chia-Chen Lin das Probespiel für eine Akademie Stelle des Tonkünstler Orchester Niederösterreich. In Sommer 2016 Teilnahme an der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Salzburg und sie war auch Kontrabassistin im Bühnenorchester der Salzburger Festspiele.

seit Herbst 2016 ist sie Akademist bei der Staatskapelle Berlin.

 

 


Elisabeth Forster

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Elisabeth Forster war Schülerin von Claus Freudenstein und studierte bei Prof. Matthias Weber und Nina Valcheva in München und Stuttgart. Ihre Ausbildung ergänzte sie an der ZHdK Zürich bei Prof. Duncan McTier mit einem Master of Arts in Music Performance (Orchester) und dem Master of Arts in Music Pedagogy, den sie 2017 mit Auszeichnung abschloss.

Während ihres Studiums hatte Elisabeth Forster Kammermusikunterricht beim Vogler Quartett und besuchte Meisterkurse bei Dane Roberts (Violone), Gunars Upatnieks (Berliner Philharmoniker) sowie Prof. Duncan McTier. Mehrmals nahm sie als Stipendiatin der Stuttgarter Musikhochschule an der Ensemble Akademie des Freiburger Barockorchesters teil und hatte dort Unterricht bei Love Persson. In Zürich studierte sie Violone im Variantfach bei David Sinclair. Neben dem künstlerischen Hauptfach Kontrabass studierte Elisabeth Forster in Stuttgart Methodik für Kontrabass bei Song Choi und war als Tutorin für Kontrabass an der Stuttgarter Musikhochschule tätig. In Zürich ergänzte sie ihre pädagogische Ausbildung mit dem Master of Arts in Music Pedagogy unter fachdidaktischer Betreuung von Andreas Cincera. Seit August 2014 unterrichtet sie Kontrabass sowie seit 2016 Gehörbildung im Rahmen der Begabtenförderung des Kantons Thurgau an der Musikschule Weinfelden (TG).

In der Spielzeit 2011/2012 war Elisabeth Forster Akademistin der Stuttgarter Philharmoniker, im September 2013 und Juli 2014 Volontärin an der Opera Zürich (Philharmonia Zürich). Als freischaffende Kontrabassistin konzertiert Elisabeth Büttner regelmässig mit Schweizer Orchestern und Ensembles wie: Orchestra of Europe, le phénix, 21st Century Orchestra, Zuger Sinfonietta, Ensemble le buisson prospérant (Zürich/Bern), Berner Kammerorchester, Camerata Schweiz, Musikkollegium Winterthur, Luzerner Sinfonieorchester und Opera Zürich (Philharmonia Zürich).

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Emilio Yepes-Martinez

Emilio-YeppesEmilio Yepes-Martinez ist Kontrabassist bei den Münchner Philharmonikern.
Er begann im Alter von acht Jahren mit dem Kontrabassspiel und studierte bei Ludwig Streicher, Rainer Zepperitz und Antonio García an der renommierten Reina Sofía in Madrid. Als Solist tritt er mit verschiedenen Orchestern in ganz Europa auf. Auch als Lehrer ist Emilio international gefragt. Seit Frühling 2014 beschreitet Emilio als Mitglied der “Bassmonsters” neue Wege auf dem Gebiet der Kammermusik. Bei den Bayerischen Basstagen gibt er Einzel- und Ensembleunterricht.

 

 

 


Uli Schneider

Uli Schneider studierte Musikwissenschaften,Germanistik und Pädagogik an der Universität zu Köln. Nach erfolgreichem Magisterexamen folgte ein Studium der Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Kontrabass bei Prof. Gottfried Engels, das er mit Auszeichnung abschloss. Schneider nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, unter anderem bei Ulrich Lau, Thierry Barbé und Francois Rabbath, Darüber hinaus besuchte er europaweit Fortbildungen bei international renommierten Kontrabasspädagogen wie Caroline Emery, Jan Alm oder Christian Mortensen. Regelmäßig wird er als Dozent zu nationalen und internationalen Kursen eingeladen. Schneider ist Mitbegründer der PAK NRW und seit 2014 deren erster Vorsitzender. Des Weiteren unterrichtet er an den Musikschulen Langenfeld und Solingen, sowie der Musikakademie Wuppertal. Seit 2015 ist er zudem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Wuppertal.

 

 


Ricardo Tapadinhas

Ricardo Tapadinhas erhielt für seine Leistungen am Kontrabass die Auszeichnung der Escola de Música de Lisboa (ESML). Er studierte bei Yuri Axenov und Manuel Rêgo, unterrichtet seit 2010 im Orquestra Geração Sistema Portugal und wurde gleichzeitig Hilfsprofessor an der Escola Superior de Música de Lisboa.

Obwohl er erst im Alter von 20 Jahren mit dem Kontrabass-Spiel begonnen hat, hatte er bereits die Möglichkeit, mit vielen portugiesischen Orchestern zusammenzuarbeiten. Er ist nun “Principal” im FOE European Capital of Culture und Co-Principal im Gulbenkian Orchestra.

Aus diesem Grund hatte er die Möglichkeit mit Susanna Mälkki, Lawrence Foster, Gustavo Dudamel, Jukka-Pekka Saraste und vielen anderen zu arbeiten.

 

Im Jahr 2015 zog er nach Schottland und ist derzeit Principal beim Classical Concert Chamber Orchestra und spielt auch im BBC Scottish und Royal Scottish National Orchestra.

Im Januar 2016 wurde er Mitglied des Big Noise-Teams und trat dem Bassmonsters-Quartett bei.


Lisa De Boos

Die belgische Kontrabassistin Lisa De Boos fühlt sich mit fast jedem Stil und in jeder Stadt wohl. Sie studierte „modern bass“ in Gent – ihrer Lieblingsstadt – mit Frank Coppieters und in Amsterdam mit Peter Stotijn. Sie ist Solobassistin im „Het Kamerorkest Brugge“ und spielt in vielen belgischen und niederländischen Orchestern, auch als Solobassistin im „Lumen Symphonicum“. Jetzt ist sie stellvertretende Solobassistin im „London Symphony Orchestra“ (on trial). Auch pädagogisch ist Lisa aktiv, denn sie unterrichtet etwa 30 Studenten in den Musikschulen in Gent. Mit Ensemble wie „The Bassmonsters“ und weiteren gibt sie Konzerte auf der ganzen Welt.

 

 

 


Thomas Hartmann (Piano)

begann 1986 sein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Benedikt Koehlen (Hauptfach Klavier) und Elmar Schloter (Zusatzfach Orgel) und schloss 1990 mit der Musikreifeprüfung ab. Es folgten Meisterkurse u.a. bei Jürgen Uhde, Ferenc Rhados (Klavier) und Christian Rieger (Cembalo). 2000 wurde ihm von Liselotte Orff die Carl-Orff-Medaille verliehen.
Als Kammermusik-Pianist in verschiedenen Ensembles (Ensemble Amphion), als begehrter Duo-Partner und Liedbegleiter ist er stets ein einfühlender und impulsgebender Musiker. In den letzten Jahren beschäftigte er sich vermehrt mit der Aufführungspraxis „Alter Musik“ und dem Spiel auf historischen Instrumenten (Cembalo, Klavichord). Seine Leidenschaft für Jazz und improvisierte Musik konnte er in den Jazz-Formationen „Nimm Dry“, „Bellman Bande“ und in dem Spanisch-Rock-Ensemble „All Extasy“ virtuos ausleben. Sein umfassendes kompositorisches Oeuvre reicht von Symphonischen Werken (Solo- Konzerte), verschiedensten kammermusikalische Besetzungen (vom Duo bis Dezett) über Jazz-Band Kompositionen bis zu Musiktheater Produktionen.